Die Jahreshauptversammlung und die Vorstandswahlen verliefen online – doch selbstverständlich sind die Ergebnisse genauso gültig wie bei einem persönlichen Treffen: Die Mitglieder des Fachverbands Seenot-Rettungsmittel e. V. bestätigten den Vorsitzenden Michael Dibowski, Geschäftsführer des Rettungswestenherstellers KADEMATIC, in seinem Amt. Ebenso einstimmig wurde Martin Schührer zum neuen zweiten Vorsitzenden des Verbandes gewählt.
Wer im Winter nicht in südlichen Gefilden schippert, hat sein Schiff in der Regel auf dem Trockenen. Wassersportler nutzen diese Zeit für Reparaturen und Wartungen. Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e.V. (FSR) erinnert daran, wie wichtig es ist, Rettungswesten und -inseln zu überprüfen und zu warten.
Pyrotechnische Seenotsignalmittel sind unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände für den Ernstfall auf hoher See. Sie dienen dazu, bei akuter Gefahr für Leib und Leben der Besatzung effektiv auf die Notwendigkeit zur Hilfe aufmerksam zu machen.
Die Verwendung solcher Signalmittel ist ausschließlich im Seenotfall gestattet. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung, dass nur Produkte zum Einsatz kommen, die von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) geprüft und zugelassen wurden.
Die Corona-Krise stellt besondere Anforderungen an die Hygiene – auch für Rettungsmittel. Es taucht die Frage auf: Wie kann man seine Rettungsweste desinfizieren und die Viren möglichst effektiv bekämpfen?
Die Non-Profit-Organisation Baltic Sea Heritage Rescue Project (BSHRP) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ostsee von möglichst vielen verloren gegangen Fischernetzen, sogenannten „Geisternetzen“ zu befreien. Bei ihren Tauchgängen von Bord eines Spezialschiffes aus setzen die Aktivisten das ENOS®-Ortungssystem des FSR-Mitglieds Seareq ein. Das System erhöht die eigene Sicherheit, um nach einem eventuellen Vertreiben durch Strömung zuverlässig wiedergefunden zu werden. Die Technik hilft überdies genauso gut beim Lokalisieren der „Geisternetze“, nachdem diese vom Meeresgrund per Hebeballons an die Wasseroberfläche gelangen.
Internet und E-Mail, Flyer und Broschüren – all‘ das ist schön und gut, aber den hautnahen Kontakt zu den Kundinnen und Kunden findet man immer noch im persönlichen Gespräch auf der Messe boot in Düsseldorf. Diese Meinung vertraten unisono jene Mitglieder des FSR, die auf der Show ausgestellt hatten. Sie zogen eine positive Bilanz, einige Stimmen:
Es ist gute Tradition: Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) steht seit Jahren allen Wassersportlern auf der Messe boot in Düsseldorf mit Rat und Tat zur Seite. So wird der Verband auch vom 18. bis 26. Januar 2020 in Halle 10, Stand D 32 wieder über wichtige Aspekte zur Sicherheit an Bord informieren.