Wie verhalte ich mich in kritischen Situationen richtig?

Was passiert eigentlich beim Auslösen der Automatikrettungsweste? Wie mache ich sie auf See wieder betriebsbereit? Welche Chancen habe ich als Überbordgefallener und wie komme ich wieder an Deck? Wie versorge ich Unterkühlte?

Wasser hat keine Balken und zum Glück gibt`s die DGzRS und andere Hilfsorganisationen.

Aber in erster Linie ist der verantwortliche Skipper auf sich selbst gestellt.

Erfahrene Wasserschutzpolizeibeamte kommen in Vereine, Verbände, Sportbootführerscheinkurse oder andere maritime Interessengruppen.

Sie erzählen von ihren Erfahrungen in ihrem Revierbereich und stellt Situationen dar, die jeder Wassersportler nachvollziehen kann.

Warum muss die Crew beim 5. Anlaufmanöver mit ansehen, wie der Skipper vor ihren Augen versinkt?

Warum treibt die Frau des Skippers über 4 Stunden hilflos auf See bis ihr geholfen wird?

Übertrieben? Leider nicht. Die Protokolle der Bundesstelle für Schiffsunfalluntersuchung können von jedem im Internet eingesehen werden.

Schon ein paar zusätzliche Gedanken über Rettungsmöglichkeiten, Seenotsignale oder Einweisung der Crew für Notsituationen auf das eigene Boot bezogen können manche Situation entschärfen.

Natürlich haben die Wasserschutzbeamten auch eine anschauliche Lichtbildpräsentation dabei und sie zeigen, dass das Aktivieren einer Rettungsweste gar nicht weh tut.

Tipps zur Sicherung der Ausrüstung und Verhaltenstipps bei
Bootsaufbrüchen werden ebenso gegeben wie Antworten auf alle maritimen Fragen wie ausländische Führerscheine, Waffenrecht an Bord oder wann muss ich einen Fäkalientank einbauen.

Bei der Wasserschutzpolizei der Küstenländer gibt es speziell ausgebildete Beamte, die gerne und kostenlos diese *Skippers Sicherheitstipps* geben.

Ihre Ansprechpartner finden sie im Internet unter www.fsr.de.com oder rufen Sie bei Ihrem Wasserschutzpolizeirevier an. Es lohnt sich.